Dokumentation, Information und Mapping rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle im Land Bremen
Unser Ziel ist es, menschenfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und die Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.
Vorfälle Bremen
An der Oberschule Roter Sand in Woltmershausen werden mehrere rechte Schriftzüge und Sachbeschädigungen festgestellt. Unter den Schmierereien befinden sich „AFD“ und der extrem rechte Zahlencode „1161“, der für „Anti-Antifa“ steht und sich gegen politische Gegner*innen richtet.
In einem Hotel im Bremer Bürgerpark werden großflächige rassistische und rechtsextreme Schmierereien entdeckt. An Spiegeln und Wänden der Toiletten befinden sich unter anderem Hakenkreuze und eine nationalsozialistische Parole. Die Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 22 Jahren.
Nachdem ein Mann infolge eines Streits mit einem Autofahrer in der Bremer Neustadt gestorben ist, verbreiten zahlreiche Nutzer*innen unter einem Instagram-Beitrag rassistische und antimuslimisch-rassistische Zuschreibungen. Obwohl die Herkunft des flüchtigen Tatverdächtigen nicht bekannt ist und die Hintergründe der Tat ungeklärt sind, wird der Angriff pauschal mit Migration verbunden.
Vorfälle Bremerhaven
Im Bereich Am Erzhafen in Bremerhaven wird ein rechtsextremer Aufkleber mit gewaltverherrlichender Propaganda gegen politische Gegner*innen im öffentlichen Raum dokumentiert.
In der Nähe der Hafenstraße in Bremerhaven werden mehrere Aufkleber mit rassistischer Propaganda dokumentiert. Der Aufkleber stammt vom Bremer Ableger der Jugendorganisation einer allgemein als extrem rechts geltenden Partei.
An einem Laternenmast wird Propaganda einer extrem rechten Partei dokumentiert.
Schwerpunkt Wohnungslosigkeit
Wohnungslosigkeit ist mehr als fehlender Wohnraum – sie bedeutet Verlust von Sicherheit, Privatsphäre und Teilhabe. In Bremen trifft sie immer mehr Menschen – sichtbar und unsichtbar.