Dokumentation, Information und Mapping rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle im Land Bremen
Unser Ziel ist es, menschenfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und die Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.
Vorfälle Bremen
Eine auf einem Wagenplatz in Bremen-Walle lebende Person wird beim Verlassen des Platzes aus einem vorbeifahrenden Auto bespuckt, beschimpft und gefilmt. Die verursachende Person bezeichnet die Bewohner*innen als Reichsbürger und Nazis und kündigte Konsequenzen an.
In der Bremer Falkenstraße wird ein antisemitischer Aufkleber dokumentiert, der Zionismus pauschal mit Terrorismus gleichsetzt.
Eine Familie mit einem vierjährigen Kind wird auf dem Bremer Marktplatz von einer Frau rassistisch beleidigt.
Vorfälle Bremerhaven
Auf dem Hinterhof von Haus B der Hochschule Bremerhaven wird von Unbekannten eine Pride-Flagge heruntergerissen und angezündet.
An einer Brücke bei der Marineschule in Bremerhaven wurde NPD-Propaganda dokumentiert. Das Wahlwerbemotiv verbindet die Forderung nach mehr als deutsch definierten Kindern mit der Warnung vor einem angeblichen Verlust des Landes.
In der Brommystraße in Bremerhaven-Geestemünde wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland dokumentiert. Die Propaganda richtet sich rassistisch gegen Migration und propagiert eine Abschottung Europas
Schwerpunkt Wohnungslosigkeit
Wohnungslosigkeit ist mehr als fehlender Wohnraum – sie bedeutet Verlust von Sicherheit, Privatsphäre und Teilhabe. In Bremen trifft sie immer mehr Menschen – sichtbar und unsichtbar.