Dokumentation, Information und Mapping rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle im Land Bremen
Unser Ziel ist es, menschenfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und die Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.
Vorfälle Bremen
In der Bremer Innenstadt wurde ein Aufkleber mit israelbezogener antisemitischer Propaganda dokumentiert. Die Aufschrift beansprucht das gesamte Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer für Palästina.
Auf dem Domshof in Bremen wird ein gelber Aufkleber mit antimuslimisch-rassistischer Aufschrift dokumentiert. Der Aufkleber stellt eine behauptete „Islamisierung“ als abzuwehrende gesellschaftliche Entwicklung dar.
Während einer öffentlichen Beiratssitzung zur geplanten Unterbringung von Geflüchteten werden deren zugeschriebene Sprachkenntnisse und ihr vermeintlich „anderes Aussehen“ mit einem Gefühl von Fremdheit und dem Verlust der Identifikation mit dem Quartier verbunden. Die Äußerung markiert Geflüchtete pauschal als nicht zugehörige problematische Gruppe.
Vorfälle Bremerhaven
An einer Brücke bei der Marineschule in Bremerhaven wurde NPD-Propaganda dokumentiert. Das Wahlwerbemotiv verbindet die Forderung nach mehr als deutsch definierten Kindern mit der Warnung vor einem angeblichen Verlust des Landes.
In der Brommystraße in Bremerhaven-Geestemünde wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland dokumentiert. Die Propaganda richtet sich rassistisch gegen Migration und propagiert eine Abschottung Europas
Im Bereich Am Erzhafen in Bremerhaven wird ein rechtsextremer Aufkleber mit gewaltverherrlichender Propaganda gegen politische Gegner*innen im öffentlichen Raum dokumentiert.
Schwerpunkt Wohnungslosigkeit
Wohnungslosigkeit ist mehr als fehlender Wohnraum – sie bedeutet Verlust von Sicherheit, Privatsphäre und Teilhabe. In Bremen trifft sie immer mehr Menschen – sichtbar und unsichtbar.