Dokumentation, Information und Mapping rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle im Land Bremen
Unser Ziel ist es, menschenfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und die Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.
Vorfälle Bremen
Nachdem ein Mann infolge eines Streits mit einem Autofahrer in der Bremer Neustadt gestorben ist, verbreiten zahlreiche Nutzer*innen unter einem Instagram-Beitrag rassistische und antimuslimisch-rassistische Zuschreibungen. Obwohl die Herkunft des flüchtigen Tatverdächtigen nicht bekannt ist und die Hintergründe der Tat ungeklärt sind, wird der Angriff pauschal mit Migration verbunden.
Im Buntentorsteinweg entfernt ein Mann wiederholt und gezielt antifaschistische Aufkleber aus dem öffentlichen Raum. Nach Angaben der meldenden Person wird dieses Vorgehen bereits seit etwa einem halben Jahr beobachtet. Der Mann trägt einschlägige Szenekleidung sowie nordisch-germanische und runische Symbolik.
Unbekannte besprühen eine Schule in Bremen-Horn-Lehe großflächig mit einem Hakenkreuz. Das nationalsozialistische Kennzeichen wurde mit roter Farbe über mehrere Meter angebracht.
Vorfälle Bremerhaven
Im Bereich Am Erzhafen in Bremerhaven wird ein rechtsextremer Aufkleber mit gewaltverherrlichender Propaganda gegen politische Gegner*innen im öffentlichen Raum dokumentiert.
In der Nähe der Hafenstraße in Bremerhaven werden mehrere Aufkleber mit rassistischer Propaganda dokumentiert. Der Aufkleber stammt vom Bremer Ableger der Jugendorganisation einer allgemein als extrem rechts geltenden Partei.
An einem Laternenmast wird Propaganda einer extrem rechten Partei dokumentiert.
Schwerpunkt Wohnungslosigkeit
Wohnungslosigkeit ist mehr als fehlender Wohnraum – sie bedeutet Verlust von Sicherheit, Privatsphäre und Teilhabe. In Bremen trifft sie immer mehr Menschen – sichtbar und unsichtbar.