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Dokumentation, Information und Mapping rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle im Land Bremen

Unser Ziel ist es, menschenfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und die Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.

Vorfälle Bremen

Nach einem Instagram-Beitrag über einen mutmaßlichen Zwischenfall auf der Breminale werden zahlreiche rassistische und andere menschenfeindliche Kommentare veröffentlicht.
Ein Kino am Bremer Hauptbahnhof wird nach Hinweisen von Kinobesucher*innen geräumt. Vier Männer waren allein aufgrund ihres muslimischen Gebets und einer mitgeführten Tasche als verdächtig wahrgenommen worden. Die betroffenen Muslime melden sich ein Tag später öffentlich zu Wort.
Am Samstag entfernen sich im Anschluss an eine pro-palästinensische Demonstration mehrere Teilnehmende im Bremer Innenstadtbereich von der Versammlung, um Geschäfte aufzusuchen. Dabei wird öffentlich ein Oberteil getragen, auf dem das gesamte Staatsgebiet Israels ausgelöscht ist.

Vorfälle Bremerhaven

Nahe der Stadthalle Bremerhaven wird ein Aufkleber mit nationalistischer und rassistischer Propaganda entdeckt. Der Aufkleber stammt aus dem Umfeld eines extrem rechten Versandhandels und verbreitet eine ausgrenzende Botschaft gegen Migrant*innen.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Bremerhaven-Geestemünde werden mehrere Aufkleber mit rechtsextremen und rassistischen Inhalten festgestellt. Die Motive richteten sich unter anderem gegen muslimische Menschen und propagierten völkisch-nationalistische sowie demokratiefeindliche Ideologien.
Im Bereich der Batteriestraße in Bremerhaven wird ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt festgestellt. Das Motiv ist einer Ideologie zuzuordnen, der insbesondere von Akteur*innen der extremen Rechten verbreitet wird.
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Schwerpunkt Wohnungslosigkeit

Wohnungslosigkeit ist mehr als fehlender Wohnraum – sie bedeutet Verlust von Sicherheit, Privatsphäre und Teilhabe. In Bremen trifft sie immer mehr Menschen – sichtbar und unsichtbar.

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